Geocaching in Oberursel

Einen schönen Guten Abend wünsche ich euch!

Vor einiger Zeit haben Benita und ich uns vorgenommen mal wieder mehr rauszugehen und die Natur zu entdecken. Schließlich sind wir beide ja auch PfadinderIN (jaaaaa da besteht Ben drauf!) und haben sozusagen die Verpflichtung rauszugehen und Sachen zu erleben von denen andere nur träumen.

Ein paar Tage mussten wir schon überlegen was wir gemeinsam machen wollen…

Minigolf? Zu langweilig auf Dauer
Spazieren? Gäääähn…
Wandern? Hallo…Taunus…Berge?

Wobei… hmm Spazieren & Wandern… eigentlich könnten wir ja auch wieder mit dem Geocaching anfangen bzw. es mal zusammen probieren schließlich waren wir ja beide schon unabhängig voneinander auf der Suche.

Kurz gesagt wir haben uns am Donnerstag „Gabys ersten“ als unseren ersten ausgesucht (ein kleiner Multi mit 4 Stages), dieser startet hier in Oberursel (was ja bekanntlich bei Frankfurt liegt) an einem wunderbaren See den wir schon kannten und ging dann nach irgendwo.

Was ist Geocaching?

Geocaching ist recht schnell erklärt, man sucht sich ein Ziel z.b. auf geocaching.com raus gibt die GPS-Koordinaten in sein GPS-Gerät, Handy oder Old-School mit Karte und Kompass ein und läuft zu dem angegebenen Punkt. Dort angekommen sucht man nach einer kleinen Dose, Schachtel oder was auch immer als Ziel angegeben ist (das ist der Cache) und trägt sich dort in eine Liste ein.

Bei einem Multi-Cache ist es in der Regel, so dass man erst zu Punkt A geht dort einen Hinweis findet, dann zu Punkt B geht usw. bis man an das eigentlich Ziel kommt.

Wieso das Ganze? Aus Spaß an der Freude etwas gefunden zu haben und viel Zeit in der Natur verbracht zu haben.

Los gehts!

Am Sonntag war es dann endlich so weit, früh morgens machte sich Ben erstmal zu Freunden auf und hat noch eine bessere Kamera geholt da unsere leider nicht so gut ist.
Anschließend, und da war es schon kurz nach 12, zogen wir zu Fuß in Richtung See und versuchten auf dem alten Marktplatz noch ein paar Fotos mit Tragetuch zu machen, da ich aber ein unfassbar „begnadeter“ Fotograf bin sind diese alle nichts geworden also jedenfalls nicht so gut als das man sie hier auf den Blog stellen könnte.

Am Brunnen in der Stadt

Am Brunnen in der Stadt

Um vorne weg zu greifen: Wir waren sehr sehr froh das wir an dem Tag ohne Kinderwagen los sind, wieso werdet ihr später noch sehen.

 

Stage 1:

Am See angekommen machten wir uns gleich an die ersten Aufgaben um die Koordinaten für den zweiten Punkt zu bekommen.
Als erstes sollten wir eine Tour um den See machen und die dort angebrachten Mülleimer und Zugangswege zählen.
Auf dem Weg kamen wir am Spielplatzschild vorbei auf dem wir zählen mussten wir viele Kinde abgebildet sind, etwas weiter auf fanden wir auch den Brunnen an dem wir die Störche im Nest zählen musste.

Zum Glück ist der See nicht allzu groß und wir konnten schnell alle Werte ausrechnen und den zweiten Punkt ermitteln – ein Stück die Straße herunter.

 

Stage 2:

Was ein Glück die Koordinaten haben gestimmt und noch besser das Wetter war angenehm warm und am Himmel keine Wolke zu sehen.

Nach einer kurzen Rast bei der Yoshi ca. 8 Trauben gegessen hat konnten wir auch hier die Aufgaben lösen und machten uns weiter zum nächsten Punkt.

Geocaching - Yoshi Schläft

Geocaching – Yoshi Schläft

 

Stage 3:

Aufgabe: „Ihr steht vor einem Gelben Schild mit einer Telefonnummer! Nehmt die 4 und die 6 Zahl für die Koordinaten…“

Hört sich ja nicht so schwer an oder? Dachten wir auch… und bestimmt ist es das auch wenn man die Aufgabe richtig ließt und auch versteht… Das Gelbe Schild vor dem wir standen war eins von den Stadtwerken (so eins wenn ihr es nicht kennt: Gelbes Gas Schild) mit Telefonnummer… was machten wir also? Richtig wir nahmen die 4 und die 6 Zahl von der Telefonnummer.

Böser Fehler! Die Koordinaten die wir bekommen haben waren mitten im Wald ca. 50m von uns weg also dachten wir das es richtig sein muss.
Leider durfte ich aber feststellen dass diese mitten in einem Brombeer-/Himbeerstrauch Gebiet waren durch das ich natürlich komplett durch bin nur um festzustellen das dort nichts ist.

Ben ist während der ganzen Aktion ein Stück weiter hinten stehen geblieben, da sie nur eine kurze Hosen und Ballerinas als Beinschutz trug, jaaaaa genau, Pfadfinder und so…

Mensch waren wir gut vorbereitet…

Nach dem ich also meine Beine aufgerissen habe sind wir zurück zum Schild und haben uns die richtigen Koordinaten besorgt, die auch wieder ganz in der Nähe lagen.

So und jetzt kommen wir zu dem Teil wieso ein Kinderwagen beim Geocaching unpraktisch ist…

Der kleine Baum auf dem Weg

Der kleine Baum auf dem Weg

Könnt ihr euch vorstellen wie wir da mit unserem guten Teutonia Kinderwagen hätten durch kommen sollen? Na gut er ist gebraucht und braun, aber bequem und sicher wäre was anderes gewesen.

 

FINAL:

Hier kommt die schlechte Nachricht für den Tag… wir haben den Cache leider nicht gefunden. Im dichten Wald ist unser ultimate iPhone 4S GPS-Gerät um ca. 20m gesprungen was das Aufwinden für uns an diesem Tag leider unmöglich machte.

ABER! Wir werden wieder kommen und dann wieder mit Tragetuch, langer Hose, Wanderstiefeln und richtigem GPS-Gerät.

Alles Gute wünsche ich euch!

Yoshis Papa

Wir alle zurück an Stage 2

Wir alle zurück an Stage 2